SZ 27.08.2026
13:34 Uhr

Social Media: Mit 17 Milliarden Dollar Strafe kommt  Meta billig davon


Zunächst klingt die Summe enorm, auf die sich der Mutterkonzern von Facebook und Instagram mit 29 US-Bundesstaaten geeinigt hat. Aber ihm drohten Risiken in noch ganz anderer Dimension. Die haben sich nun erledigt.

Social Media: Mit 17 Milliarden Dollar Strafe kommt  Meta billig davon

Die Rekordsumme von bis zu 17,1 Milliarden Dollar Strafe muss der Digitalkonzern Meta bezahlen; außerdem muss er seine Mechaniken verändern, damit sie keinen Schaden mehr anrichten. Es handelt sich zwar nur um einen außergerichtlichen Vergleich, den der Konzern mit 29 US-Bundesstaaten geschlossen hat; ein Gerichtsurteil wird es also nicht geben. Aber damit ist es trotzdem nun offiziell: Metas Social-Media-Plattformen, vor allem Facebook und Instagram, machen süchtig, und sie richten psychische Schäden an. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Das macht dieses Gerichtsverfahren so historisch, bei dem die Bundesstaaten vor dem Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, geklagt hatten. Um Datenschutz ging es auch noch, weil Meta die Daten seiner Nutzerschaften, auch der Minderjährigen, dazu nutzt, seine KI-Anwendungen zu trainieren. Dort wirken diese Daten in bisher noch ungeahntem und vor allem unwiderruflichem Ausmaß weiter.

Meta wurde vorgeworfen, Minderjährige süchtig zu machen. Der Tech-Gigant verpflichtet sich nun, bestimmte Mechanismen anzupassen, sodass Gefahren minimiert werden.

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